Die INPP Methode stellt sich vor:

Wofür steht INPP?
Institute for Neurophysiological Psychology

INPP International

Was verbirgt sich dahinter?

Dr. Peter Blythe (bis 2001) und Sally Goddard Blythe (seit 2001) untersuchten seit den siebziger Jahren die Gründe für Entwicklungsverzögerungen und -auffälligkeiten. Das Hauptaugenmerk ihrer Arbeit lag dabei auf den frühkindlichen Reflexen. Sie entstehen während der Schwangerschaft und sind wichtig für das Überleben des Neugeborenen in den ersten Monaten.

Im Regelfall werden sie in den ersten Lebensmonaten von reiferen Bewegungsmustern und der Arbeit höherer Gehirnzentren abgelöst. Sollte dies nicht der Fall sein, bestehen diese Reflexe fort. Sie können ursächlich für Lern- und Verhaltensprobleme verantwortlich sein. Trotz normaler Intelligenz kann das Kind sein eigentliches Potenzial nicht frei entfalten.

„Vielleicht braucht unser Gehirn manchmal eine zweite Chance,
weil die Erste zu früh kam.“

„Vielleicht braucht unser Gehirn manchmal eine zweite Chance,
weil die Erste zu früh kam.“

Jeder fortbestehende frühkindliche Reflex kann sich in unterschiedlichen körperlichen und psychischen Symptomen äußern.

Die folgende Auswahl ist nicht vollständig, sondern soll Ihnen einen kurzen Überblick über möglichen Auswirkungen persistierender frühkindlicher Reflexe vermitteln.

inpp
  • Schüchternheit / Ängstlichkeit / Übersensibilität

  • Gestörter Schlafrhythmus
  • Schnelle Überforderung/ niedrige Toleranzschwelle

  • Routinebehaftet/ Zwanghaftigkeit
  • Wutanfälle, emotionale Labilität, soziale Unsicherheit

  • ADS möglich (verträumt, kontrolliert nach außen, innen herrscht Chaos)

  • ADHS möglich (hyperaktive Zappelphilippe)

  • Leistungsschwankungen

  • Reiseübelkeit

  • Emotionale und soziale Unreife

  • Stottern / Sprach- und Artikulationsschwierigkeiten

  • Arbeiten mit der Hand werden durch Mundbewegungen begleitet
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Schlechtes Zeitgefühl / unpünktlich

  • Schlechte Orientierung / Distanzen und Größen nicht einschätzbar

  • Lese-, Schreib- und Rechtschreibschwierigkeiten

  • Hausaufgabendramen

  • Ränder und Zeilen werden beim Schreiben nicht eingehalten

  • Unbequeme Sitzhaltungen/ krummer Rücken

  • Schwierigkeiten beim Abschreiben von der Tafel

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Organisation und Planung können negativ betroffen sein

  • Schwimmen lernen ist problembehaftet

  • Krabbelphase sehr kurz oder übersprungen

  • Bettnässen bis über das 5. Lebensjahr

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme

  • Schwierigkeiten, Fahrrad zu fahren oder Schwimmen zu lernen

  • Unfähigkeit, still zu sitzen oder leise zu bleiben über das zwölfte Lebensjahr hinaus

  • Probleme beim Schreibenlernen, besonders Schreibschrift

  • motorische Schwierigkeiten: wenn Purzelbaum, Handstand oder Schubkarre nie gelingen wollen

  • aggressives Verhalten

  • schlechte Auge-Hand-Koordination, die sich besonders bei Ballspielen oder beim Malen zeigt

  • Probleme in der Sprache und Artikulation

  • Schul- und Versagensängste

„Eine zweite Chance für die neurophysiologische Nachreifung bringt nur dann etwas,
wenn wir verstanden haben, warum es beim ersten Mal nicht funktioniert hat.“

„Eine zweite Chance für die neurophysiologische Nachreifung bringt nur dann etwas, wenn wir verstanden haben, warum es beim ersten Mal nicht funktioniert hat.“

Wenn Ihr Kind unter einigen der oben genannten Symptome leidet, können Sie gern einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Die Diagnostik und die Therapie neurophysiologischer Entwicklungsstörungen nach INPP gestalten sich wie folgt:

  1. 2 stündiges Anamnesegespräch mit den Eltern (ohne Kind). Ergibt die Auswertung der Anamnese Hinweise darauf, dass eine neuromotorische Unreife wahrscheinlich ist, wird ein ausführliches Testverfahren durchgeführt.
  1. 3 stündige neurophysiologische Untersuchung des Kindes
  1. 1 stündiges Auswertungsgespräch mit den Eltern (ohne Kind). Es folgt ein Besprechungstermin, um die Ergebnisse und den Zusammenhang mit den Problemen des Kindes zu erläutern.
  1. Die Eltern werden in das folgende häusliche Übungsprogramm eingeführt und sorgfältig angeleitet. Die Übungen werden täglich durchgeführt und dauern 5-15 Minuten.

Durch diese Bewegungsübungen erhalten Gehirn und zentrales Nervensystem altersunabhängig die Chance, versäumte Entwicklungsschritte nachzuholen.

Im Abstand von 6-8 Wochen findet die Wiedervorstellung statt, in denen erneut getestet und im Gespräch mit Eltern und Kind die Entwicklung überprüft wird.

Die Dauer des gesamten INPP®- Übungsprogramms beträgt ca. 12-18 Monate. Die Kosten für die Behandlung betragen ungefähr 1000,- bis 1200,- Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Praxis oder auf der offiziellen Website des INPP in Deutschland (Institute of Neuro-Physiological Psychology) unter www.inpp.de.

Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin mit uns, unsere Therapeuten beraten Sie gerne!

+49 30 245 31 947